Worauf lasse ich mich ein, wenn ich eine Therapie mache?

Eine tiefenpsychologische Psychotherapie dauert in der Regel 1-2 Jahre. In dieser Zeit haben Sie idealerweise einmal wöchentlich eine Therapiesitzung über 50 Minuten. Da es in der Therapie nicht allein um Erkenntnis, sondern mehr um Verarbeitung und Veränderung geht, ist ein so langer Zeitraum angemessen. Schließlich hat sich Ihre Problematik in der Regel auch über Jahre ausgebildet.

Wenn Sie sich zu einer Therapie bei einer bestimmten Therapeutin oder einem Therapeuten entschieden haben, schließen Sie mit ihr dadurch einen Therapievertrag. Sie verpflichtet sich, Ihnen einen regelmäßigen verlässlichen Termin anzubieten und Sie nach den Regeln der Kunst zu behandeln. Allerdings lebt sie auch von diesen Sitzungen und wird deshalb mit Ihnen eine Regelung treffen, wie mit Terminabsagen umzugehen ist. In der Regel wird sie frei werdende Termine nicht innerhalb von 48 Stunden besetzen können, so dass in diesen Fällen ein Ausfallhonorar üblich ist (das müssen Sie selbst bezahlen, keine Kasse übernimmt das für Sie). Das sollten Sie am besten vor Therapiebeginn besprechen.